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HFM029 – Mundschutz: Ist das lange Tragen einer Maske gefährlich für Kinder?

Mundschutz! Nach den Sommerferien versuchen deutsche Schulen das Experiment mit einer teilweisen Rückkehr zum Normalbetrieb. In vielen Bundesländern wird eine Mundschutzpflicht für Kinder, sogar während des Unterrichts eingeführt. Für viele eine Extremsituation, weil auch immer häufiger fragwürdige Warnungen im Internet (v.a. Social Media) auftauchen, die davon berichten, dass langes Tragen von Mund-Nasen-Schutz gefährlich für die Gesundheit der Kinder sei. Es wird von Sauerstoffmangel und Kohlendioxidvergiftung gesprochen. Stimmt das? Warum ist das Tragen vom Mundschutz für Kinder nicht gefährlich? Gilt das für alle Maskentypen? Gibt es auch Studien, die eine Gefahr widerlegen können? Ist auch Sportunterricht mit Mundschutz denkbar? Sollten auch Kleinkinder und Säuglinge einen Mundschutz tragen? Diese und weitere Fragen klären wir in dieser Episode von Hand, Fuß, Mund!

Shownotes:

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Mundschutz Kinder
Mundschutz Kinder

13 Kommentare

  1. Antje Antje

    Danke für den tollen Podcast! Ich bin über WDR 5 auf euch aufmerksam geworden und habe direkt die Kinderschutz-Folge gehört. Schockierend aber hervorragend! Die Folge zum Mundschutz ist sehr wohltuend zwischen all den Nachrichten von maskenhysterischen Eltern. Sehr differenziert dargestellt, wirklich super! Bitte genau so weiter machen!

    • Nibras Nibras

      Danke Antje!

    • Janzen Janzen

      So etwas unsinniges habe ich schon lange nicht gehört. Wenn Sie Beweise und dazu genaue Erklärung haben möchten, dass ein dauerhaftes Tragen eines MNS / einer Mundschutzmaske, können Sie ein Termin bei mir zu machen. Ich würde Ihnen plausibel erklären und mit Fakten belegen, dass es schädlich ist und zwar viel mehr als viele behaupten. Ich bin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und forsche seit 4 Monaten im Thema Masken im Kindesalter.
      Meine Praxis befindet sich in Bad Salzuflen.
      Schöne Grüße
      Eugen Janzen

      • Nibras Nibras

        Danke für Ihren Kommentar. Lassen Sie uns gerne an den Fakten teilhaben und schicken Sie uns Ihre Quellen an info@handfussmund.de – Ihre Forschungsarbeit interessiert uns sehr. Wo finden wir Ihre Publikationen? Wir sind offen für neue Erkenntnisse und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

        Ihr HFM Team

      • petra krescheck petra krescheck

        es gibt dazu genug studien ,das ihre aussagen nicht stimmen. erst wird gesagt, masken schützen nicht, da sie den virus nicht aufhalten da die maschen so groß wie ein maschendrahtzaun ist, aber jetzt sollen kinder daran ersticken??

  2. Henry simon Henry simon

    Sorry aber dieser Arzt steht einfach nur still, ich bin Kellner und muss mich zwangsläufig bewegen. Je mehr los ist desto schneller und die Maske einfach mal abnehmen ist nicht. Also habe ich diese mind 6 std auf, ja klar man soll sie wechseln aber 1. es sind stoffmasken
    2. sowohl für diese als auch für einwegmasken, ist es ein Kostenfaktor 3. nach max.2 std ist die Maske durchnässt(logisch weil die Atemluft feucht ist) 3. nach 1er std bekomme ich kaum noch Luft und werde unkonzentriert und schwitze. Es wäre an der Zeit eine richtige Studie zu finden und das irgendwer erwirkt das dies als Erschwerniszuschlag genehmigt wird, denn nichts anderes ist das

    • Nibras Nibras

      Guten Tag,

      wir sind sicher, dass die Maske bei Ihrer Tätigkeit beeinträchtigend ist. In unserer Folge geht es rein um das Thema “Schulkinder”. Auf Erwachsene in körperlich anstrengenden Berufen beziehen wir uns nicht. Anzumerken ist aber auch, dass z.B. Pflegekräfte auf Infektionsstationen lange Mundschutztragen und dabei sehr schwer körperlich tätig sind. Auch die Kraft im OP steht nicht nur, häufig müssen stundenlang Haken gehalten werden – das kann auch sehr schweißtreibend sein. Nichtsdestotrotz sollte in jedem Fall ein Nachteil durch den Mundschutz geprüft und ggf. Arbeitsbedingungen angepasst werden, das unterstützen wir sehr!

      Beste Grüße

  3. Janzen Janzen

    Also, ich mache gleich ein Video bei Youtube. Dabei erkläre ich ausführlich die Annahme, dass ein dauerhaftes Tragen einer Maske beim Kind gesundheitsschädlich ist. Um es kurz zu beschreiben: es geht um Totraumvolumen (Volumen zw. Maske und Gesichtsoberfläche). Bei meiner Maske (trage diese KN 95 6-10 Std. am Tag bei der Arbeit) ist dieser Totraumvolumen 80 Kubikcentimeter Luft. Bei 600-700ml Atemzugvolumen (bei ruhiger Atmung) ist das Verhältniss von alter (viel mehr CO2 (unter der Maske 15.000.20…ppm) und 4-5 % weniger O2) und neuer Luft (400-1000ppm CO2 und 21% O2) 1:8 bis 1:10. Wenn ich oft im Gespräch mit den Eltern ein Luftnotgefühl verspüre atme ich tiefe und öfters (Atemzugsvolumen steigt dann auf 1,5-2 L) und das ganze CO2 atme ich problemlos ab. Ein Kind mit 6 Jahren in der Schule mit 18-20 Kg Körpergewicht hat bei ruhiger Atmung nur 150-200 ml Atemzugsvolumen, dabei der Totraum einer maske liegt je nach Maske und Gesichtsform (experementiere damit seit Monaten) bei 30-110 Kubikcentimeter. Dabei ist das Verhältnis nur noch 1:2 bis 1:5. Dass pCO2 Wert bei so einem Kind anteigt ist Fakt und in der Beatmungsmedizin längst kein Geheimnis. Dass CO2 ein starker natürlicher Vasodilatator ist ist Ihnen sicher nicht bekannt, genau so wie hunderten Politikern auch.Aber wenn Sie mit praktizierenden Ärzten mehr sprechen würden würden Sie es wissen. Vasodilatation (Gefäßerweiterung) von CO2 ist ebenfals ein Fakt. Warum wir alle kein Blutdruckabfall bei starkem Vasodilatator haben ist ebenfals ein Fakt: unser Körper reagiert im Stress (und auch bei CO2 Anstieg) mit vermehrter Adrenalinproduktion (Vasokonstriktor). Adrenalin wirkt auf die Gefäße antgegen der Wirkung von CO2 und unser Blutdruck bleibt konstant. Allerdings eine deutlich vermehrte Adrenalinproduktion über 6-8 Std. tgl. bei einem 6 jahre altem Kind über Jahre ziemlich ungesund ist. Ob es ein Fakt oder einer Annahme ist lässt sich streiten. Das Problem ist, dass von Seite unserer Regierung besteht keinerlei Interesse so eine Studie zu unterstützen. Auf über 500 Emails mit der Bitte so eine Studie ins Leben zu rufen oder wenigstens mir dabei zu helfen dies zu machen habe ich gar keine Reaktion erhalten. Wenn ich mit Beatmungsmediziner und Chefärzten der Kinderkliniken darüber spreche, höre ich nur Einverständniss und Solidarität mit meinen Bedenken. Wenn es darum geht mir ein Raum und ein paar Geräte zur Verfügung zu stellen um es offiziell zu machen, möchte es plötzlich keiner und besonders die Geschäftsführung der Kinderklinik ist dann dagegen. Die Qualität und Unbedenklichkeit der Masken bei Kindern überprüft keiner! Jeder darf etwas aus Stoff basteln und ob es großer oder kleiner Totraumvolumen hat, ein oder vierlag ist, aus festem oder nicht so festem Stoff ist erscheint für die Politik egal zu sein. Tausende Eltern und Kinder beschwerden sich über Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsstörungen, Schweißausbrüche usw. Unserer Politiker interessiert es nicht. Selbst Karl Lauterbach (bekannter Politiker und ehemaliger Mediziner) sagte im August bei Lanz, dass die Altagsmasken für die Virusausbreitung und Aerosole nichts bringen. Einer der bekanntesten Virologen saß dabei im Studium und zeigte mit dem deutlichen Nicken, dass er einverstanden ist. Warum dann tragen die Kinder immer noch im Unterricht in sehr vielen Schulen diese nichtsbringende aber sehr wahrscheinlich krankmachende Masken? Warum bekomme ich so viel Wiederstand beim Versuch eine kleine Studie (welche ich bereit bin aus eigenem Kapital zu finanzieren) über MAskentragen bei Kindern durchzuführen? Früher oder später wird es so oder so klar sein in wie weit haben die MAsken unseren Kindern geschadet. Nur dann sollen die Menschen welche mich seit April ignoriert haben nicht sagen, wir wussten es nicht…die sollen dann auch zur Verantwortung gezogen werden. Das ist meine Meinung dazu. Es tut mir leid für sehr viele Fehler im Text. Ich habe jetzt leider keine Zeit es zu korregieren und bin mir sicher, dass Sie verstehen was ich sagen wollte. Vortrag bei Youtube : Kinderarzt über Covid-19 und MAsken.
    Wenn es nicht schon wieder von youtube gelöscht wird…

    • Hand, Fuß, Mund Hand, Fuß, Mund

      Lieber Herr Janzen,

      können Sie bitte ausführen, was an der zitierten Studie aus Singapur (A randomised clinical trial to evaluate the safety, fit, comfort of a novel N95 mask in children, Goh et al., 2019) nicht in Ordnung ist? Hier ist bereits eine Studie mit Masken ähnlich unserer FFP2-Masken an 106 Kindern randomisiert durchgeführt worden. Wenn Sie Gelder zur Finanzierung einer Contra-Studie einholen möchten, müssen Sie erklären können, wieso bereits vorhandene Studienergebnisse Ihrer Meinung nach zu hinterfragen sind. Bitte gehen Sie doch mal in einem Video auf diese Frage ein und schaffen Sie eine glaubwürdige Grundlage für Ihren Standpunkt. Wir sind gerne bereit uns eines besseren belehren zu lassen.

      Vielen Dank und beste Grüße

      • Evelyn Heinrich Evelyn Heinrich

        Liebe Redaktion,

        Ich bin zwar nicht vom Fach, abet dennoch sehr erstaunt, dass Sie anscheinend nicht den Unterschied zwischen der von Ihnen genannten FFP2-Maske und der sog. Alltagsmaske kennen.
        Die FFP2-Maske dient im Gegensatz zur Alltagsmaske nur dem Eigenschutz. Sie funktioniert mit einem Ventil und erschwert aufgrund ihrer Machart die Atmung. Aus diesem Grund ist sie medizinischem Personal vorbehalten.

        Dr. Janzen bezieht sich in seinen Texten und dem Video auf die Alltagsmasken.

        Aktuell steht das Video über einen anderen Kanal auf YT wieder zur Verfügung:

        https://youtu.be/0FD1tsUTL-o

        Hier noch ein Link mit Infos zu FFP2-Masken:
        https://m.apotheken-umschau.de/FFP2-Masken

        Beste Grüße
        Evelyn Heinrich

        • Hand, Fuß, Mund Hand, Fuß, Mund

          Liebe Frau Heinrich,

          danke für Ihren Hinweis. Wir sind vom Fach. Wir wissen natürlich was eine FFP2- Maske ist. Sie sagen selber, dass FFP2 Masken die Atmung erschweren. Die zitierte Studie zeigt, dass selbst mit dieser Art der Maske keine Gefahr auftritt. Darum ist nicht anzunehmen, dass Alltagsmasken, die den Gasaustausch durch große Poren deutlich leichter zulassen, ein Problem darstellen.

          Herr Janzen geht auf unsere wissenschaftlichen Rückfragen in keiner Weise ein. Bitte glauben Sie solch unwissenschaftlichen, haltlosen Theorien nicht. Solange er nicht vernünftig erklären kann wieso bereits existierende Studien seiner Meinung nach falsch sein sollten wird natürlich niemand Interesse an einer klinischen Studie mit Kindern haben.

          Besten Dank und Gruß,
          Hand, Fuß, Mund

  4. Daniel Klein Daniel Klein

    Hallo Redaktionsteam,
    Ihrer Forderung an Hr. Janzen, dass er erklären soll, warum die von Ihnen zitierte Studie aus Singapur nicht ausreichend ist, kommen die Autoren dieser Studie bereits selbst nach: “The study has a few limitations. In our study, the children wore the mask for short durations of time, just about 5 minutes. Since this was the first study done in children to evaluate the safety and efficacy of novel N95 masks, we kept it very simple with minimum evaluations and shorter exposure time to ascertain the compliance. We believe, the study still provides the basis for future studies that can be designed to evaluate the impact of wearing the mask or mask with MF, for longer durations.”
    […]
    “With the above data, the findings of this preliminary study done in healthy children opens up avenues for future research using the mask tested in this study. […] Also, studies on extended mask use, as well as qualitative studies assessing the impact of mask use in children in different settings and activities will have to be undertaken”.

    Es wurden in dem Sinne ja nur ETCO2,FICO2, Respiration Rate, Heartrate und SpO2 gemessen. Und zwar über max. Zeitintervalle von 5 Minuten, also Kurzzeiteffekte (aus verständlichen, angegebenen Gründen der Compliance). Die von Hr. Janzen angemahnten Langzeit-Effekte wären ja z.B. Urinproben nach mehrstündiger Aussetzung der Maskeneinflüsse.
    In der Studie ist nicht geklärt, ob es einen Trend bei der Entwicklung des z.B. ETCO2 gibt, also hat er sich stabilisiert, oder ist anzunehmen, dass der Trend in der 5ten Minute eigentlich noch positiv. Entsprechende auf Zeit aufgetragende Graphen der Messwerte fehlen leider.
    Bei dem Setting “Reading” ist ein statistisch signifikanter Offset ersichtlich.
    Die Hypothese der Autoren, dass mit keiner weiteren Verschlechterung zu rechnen ist, erscheint selbst mir als Laien nicht belastbar.
    Der komplexe Regelungsapparates des menschl. Körpers zur Einstellung von CO2/O2-Partialdruck und anderer Soll-Paramenter (wie z.B. pH-Wert des Blutes), sowie dessen Reglerantwort auf so ein Step-Signal lässt sich sicherlich nicht anhand dieser zwei Messpunkte von dem begrenzten Tupel an Messsignalen annähernd hinreichend genau interpretieren.

    Auch direkte Plots der CO2-Kurven, wenigstens Exemplarisch als Nachweis, dass dass Prüfequipment auch korrekt eingestellt wurde (Prove of expected shape) fehlt. Es gibt nur einen Hinweis im Testflow, dass zumindest das Equipment kalibriert and gefitted wird.
    M. Meinung nach gehen die Autoren auch viel zu wenig auf den direkten Vergleich zwischen Control-Setting und Reading-Setting (ich bleibe einfach mal beim Reading-Setting). Wie ist z.B. die große Streuung zu erklären? Teilweise haben die Kinder einen Anstieg der ETCO2 von +40%, manche von -10%.

    Zum VO2-Max Wert geben die Autoren sogar zu, dass es hier noch keine Definitionen für Kinder gibt.
    Ich denke, ich könnte als Laie noch weitere zahlreiche offene Punkte an dieser offensichtlich sehr simplen Studie benennen.

    Fakt ist doch auch der: Aktuell wird (ungewollt) ein riesiges, unkontrolliertes Experiment mit Schülern durchgeführt. Basierend auf der Annahme, dass die Masken keinerlei Gefahr beinhalten. Und wenn Ihre herangezogene Studie eine der wenigen “Beweise” sein sollte, finde ich das ethisch höchst fragwürdig.
    Warum soll eben nicht die Hypothese überprüft werden, wie der Körper von Kundern unter Langzeitbedingungen reagiert?
    Sicherlich müssen hier auch noch wesentlich komplexere Messsignale aufgenommen werden (Stichwort Blutgasanalyse), um z.B. zu ermitteln, ob der Körper nicht längst auf Hilfe von Langzeit-Kompensationswerkzeugen (z.B. Niere / Nebenniere) greifen muss.
    Auch weitere “Störsignale” auf diesen Reglerapparat wie Stress (z.B. in Prüfungssituationen mit nachweisbar erhöhtem Adrenalin) oder unbekannte Organfehlfunktionen werden auch vollkommen außer Acht gelassen.
    Da finde ich es schon falsch, dass Sie Hr. Lanzen hier öffentlich diskreditieren “Bitte glauben Sie solch unwissenschaftlichen, haltlosen Theorien” nicht.
    Ihre existierenden Meinungen sind gerlinde gesagt haltlos und bedürfen einer wissenschaftlichen Belegung. Und genau dies wird m. Wissens von Hr. Janzen eingefordert.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Daniel Klein (absolut nicht vom Fach, da Ingenieur, aber in der Lage, Studien bis zum Schluss zu lesen und nicht nur die Abstracts).

    • Hand, Fuß, Mund Hand, Fuß, Mund

      Lieber Herr Klein,

      vielen Dank für Ihre detaillierte und fachlich angemessene Analyse. Wir stimmen zu, die zitierte Studie hat Schwächen. Nichtsdestotrotz sind wir überzeugt, dass normale Alltagsmasken keine vergleichbaren Effekte haben. Das Tragen von mehr als einer Alltagsmaske z.B. FFP2 durch Kinder lehnen wir auch ab.

      Um es nochmal klarzustellen: Wir sind nicht gegen Studien. Im Gegenteil, wir sind natürlich absolut pro Studien. Wir stimmen Ihnen auch zu, dass sicherlich sowohl eine längerer Beobachtungszeit sowie ein Miteinbeziehen erweiterter Messparameter, v.a. der Blutgase notwendig wäre um sichere Ergebnisse zu erhalten.

      Wogegen wir uns aber ganz eindeutig positionieren sind reaktionäre Behauptungen, dass Alltagsmasken mit Sicherheit Schäden hervorrufen müssten, weil von Symptomen wie Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche berichtet wird. Unsere persönliche Erfahrung bei Kindern ist eine andere. Zunächst muss untersucht werden ob diese Behauptung stimmt – lässt sich sehr einfach durch Fragebögen erheben, in jeder Kinderarztpraxis. Hierfür sind weder Ethikvotum noch Unterstützung von Uniklinik notwendig. Hier sind wir definitiv gerne mit im Boot in der Unterstützung! Das muss aber die Grundlage sein, nicht eine Studie bei der Kinder sofort an Masken 5-minütlichen Blutabnahmen unterzogen werden, um eine schöne CO2-Partialdruck-Kurve darzustellen.

      Alles in allem sind wir sowieso gegen den Präsenzunterricht als solches, wenn Mindestabstände nicht eingehalten und Masken nicht abgelegt werden können. Wo unsere Regierung verschläft ist der Ausbau des digitalen Unterrichts. Mit einem solchen würden wir diese Diskussion nicht führen.

      Vielen Dank und mit besten Grüßen,
      Hand, Fuß, Mund

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